Sehenswürdigkeiten
Kirchenburg | |
Wehranlage mit Schloss und befestigtem Friedhof, im Mittelpunkt die Pfarrkirche; äußere Ringmauer, eingefüllter Graben, innerer Befestigungsring; quadratischer Turm, Schießscharten. Das Schloss war schon im 12. Jahrhundert Stammsitz der Chostinger (Dienstmannen der Markgrafschaft Cham), ab 1361 Amtsgebäude des Land- und Pflegegerichts, heute Pfarrhof (seit 1805) und Pfarrheim. | |
Stadtpfarrkirche | |
Schriftlich erwähnt in einer Papsturkunde von 1179, 1633 von den Schweden geplündert, 1737/38 Langhaus erweitert, 1766/69 Chor und Turm neugebaut; barocke Innenausstattung, Heiligenfiguren vom Landshuter Christian Jordan (Seitenaltäre) und von Paulus Hager Kötzting; Deckengemälde 1930. |
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St.-Anna-Kapelle | |
Ehemalige Friedhofskapelle im Kirchenburgbereich, um 1686 neu erbaut, Hochaltar älter (1664) mit spätgotischer Anna Selbdritt, Seitenaltäre 1689; im Anbau romanischer Taufstein und Grabplatten. | |
Pfingstritt-Museum | |
Urkunden, alte Fotos und Schriften dokumentieren den Ablauf des Pfingstrittes. Weitere Informationen finden Sie hier. |
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Rathaus | |
Bis 1803 Pfarrhof und Probstei der Benediktiner von Rott/Inn, dann Landgericht, Bezirks- und Landratsamt, seit 1972 „Neues Rathaus“. | |
Benediktinerbrunnen am Platz vor dem Rathaus | |
1993 von dem Bildhauer J. Neustifter geschaffen. Im Mittelalter war das Kötztinger Land Schnittpunkt dreier Benediktinerklöster. Seitdem prägte die Benediktinerabtei Rott die religiöse, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Kötztings. Der Benediktinerbrunnen soll an ihr jahrhundertelanges Wirken erinnern. | |
Altes Rathaus | |
Barocker Bau, Schopfwalmdach mit zweigeschossigem Kuppelturm, lateinische Inschriften verweisen auf die Bestätigung der Marktrechte 1344, auf die Erneuerung und Erweiterung dieser Freiheiten 1756, und auf die Stadterhebung 1953. |
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Glockenspiel | |
18 Spielglocken und 2 Schlagglocken ertönen täglich um 11.00 Uhr am Alten Rathaus, dazu dreht sich ein Figurenspiel mit Gestalten aus dem Kötztinger Pfingstritt- und Brauchtum. |
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Pfingstreiterbrunnen | |
1985 von dem Bildhauer J. Neustifter geschaffen. Im Sockel des Brunnens sind die Pfingstreiter, die fünfzigmal oder öfter teilgenommen haben, verewigt. Auf dem Hohlkörper aus Granit steht eine Bronzeskulptur mit Motiven aus der Pfingstrittgeschichte, gekrönt von einem berittenen Kreuzträger. |
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Kirche St. Veit | |
Wahrscheinlich spätestens bei der Anlage der Marktstraße (vor 1250) erbaut, beim Schwedeneinfall 1633 niedergebrannt, danach notdürftig instandgesetzt. Nach dem Marktbrand 1867 wurde der Kuppelturm durch einen Spitzhelm ersetzt. Außen an der Chorstirne Teile einer Freialtaranlage mit Schutzmantelbild. | |
Marienbrunnen vor der Kirche St. Veit | |
Das achteckige Brunnenkar 1800 erbaut, die Mariensäule 1903 errichtet, Stifter Johann Lindner, Sperlhammer. | |
Ehemaliges Postamt | |
Fresko mit dem Pfingstritt und Postreitern | |
Kriegerdenkmal | |
In der Bahnhofstraße, 1912 zum Andenken an den Krieg 1870/71 errichtet, Namenslisten der am Feldzug beteiligten Kötztinger, der Ausgezeichneten, Verwundeten und Gefallenen; Bildhauer E. Schäfer; Löwe aus einem 12 Tonnen schweren Granitblock gehauen. |
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Schwedenstein | |
Am Ludwigsberg, Gedenkstein an die Zerstörung Kötztings durch die Schweden am 29.11.1633. | |
Wallfahrtskirche Weißenregen | |
Rokkokobau Mitte 18. Jahrhundert, reiche Innenausstattung, besonders bemerkenswert ist die Schiffskanzel von Johannes Paulus Hager, Kötzting (1758). | |
Ludwigsturm | |
10 Meter hoch, 1850 erbaut vom Bezirksamtmann Carl von Paur zum Andenken an Kaiser Ludwig den Bayer (Erneuerer der Kötztinger Marktrechte). Schauplatz und Bühne der „Waldfestspiele am Ludwigsberg“. | |
Wallfahrtskirche Sackenried | |
Chor gotisch, barocker Hochaltar mit spätgotischer Holzgruppe der 14 Nothelfer, geschart um den Erbärmdechristus; kleine Dreifaltigkeitsgruppe, an der Predella (Altarsockel) St. Ursula vor der Stadt Köln, barocke Pieta, Heiligenfiguren, gute Votivbilder des 18./19. Jahrhunderts. | |
Pfarrkirche Wettzell | |
Spätgotischer Chor, gotische und barocke Figuren, Kreuzigungsweg von Andreas Stoiber (Haibühl). | |
Bachmeierholz | |
Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Mutter, Votivbilder. | |
Wolframslinde | |
In Ried, 1000-jährige Linde, Stammumfang 16 Meter, Durchmesser 5 Meter, erinnert an den bayerischen Minnesänger Wolfram von Eschenbach, der um 1200 auf der nahen Burg Haidstein weilte. (Er besingt im Parzival die Schönheit der Markgräfin von Haidstein.) | |
Burgkapelle Haidstein | |
Anstelle der Burg, die 1467/68 von Herzog Albrecht IX. zerstört wurde; Kapelle mit einem seltenen romanischen Kruzifix; spätgotischen und barocken Figuren. | |
St. Nikolauskirche in Steinbühl | |
Gotischer Chor mit teilweise erhaltenen Fresken, barocker Hochaltar, gute Holzfiguren, Türen mit Bandbeschlag und Hufeisen, Ziel der Pfingstreiter am Pfingstmontag. | |
Matthäuskirche | |
erbaut 1955 mit Pfarrhaus, Kanzel gestiftet von der Stadt Kötzting, Kruzifix fränkischer Barock (um 1750), Geläut erstellt 1956, saniert 1996, Altarraum umgestaltet 1981. | |
Schnapsmuseum | |
Informationen über die Schnapsherstellung vergangener Zeiten. Über 200 historische Ausstellungsstücke zeigen die Entstehung vom Einmaischen über das Brennen bis zum Abfüllen der Schnäpse. Daneben sind verschiedene Kräuter und Pflanzen zu sehen, deren heilende Wirkung beschrieben wird. | |
Gläserne Schaubrennerei | |
Gläserne Schaubrennerei | |
1. Bayerwald Whisky Destillerie | |
Single Malt Whisky Made im Bayerischen Wald | |
Museum Fm/Elo Aufklärung | |
Systeme und Gerätschaften der ehemaligen Elektronischen Aufklärung auf dem Hohenbogen. [ mehr ... ] | |
Ausstellung "Satellitengeodäsie und Navigation" | |
Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Satellitennavigationssysteme vom amerikanischen NNSS der 60er Jahre über GPS bis hin zum europäischen GALILEO und die zugehörigen Messgeräte, die überwiegend aus dem Bestand des geodätischen Observatorium Wettzell stammen. [ mehr ... ] | |
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| Kurverwaltung und Tourist-Information Bad Kötzting |

































